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Porträt

wlasak helmut juni 2020

Dr. Helmut Wlasak

60 Jahre Hofrat Dr. Helmut Wlasak

Der Strafrichter Helmut Wlasak wurde gerade 60 Jahre jung und kann Geschichten über sein turbulentes und erfolgreiches Leben schreiben. Mit ihm zu plaudern oder seinen Verhandlungen beizuwohnen ist immer eine Story wert, denn er weiß, wovon er redet, kennt die Akten genau und kann auch die Sprache der ganz „Wilden“ sprechen.
 
Ursprünglich wollte Wlasak gar nicht Richter werden, sondern Zeichenlehrer. „Ich habe in Zeichnen und Kunstgeschichte maturiert, war beim Bundesheer und habe anschließend Jus Inskribiert - aber nichts gemacht. Dann wollte ich Lehrer werden. Beim Heer wollten sie mich sogar behalten, aber ich hatte ein Problem damit, meine langen Haare zu schneiden, und das Obrigkeitsdenken hat mir auch gefehlt. Durch Zufall kam ich dann  zur Gendarmerie.“
 
Während seiner Zeit als Gendarm begann Wlasak ein Jus-Studium. „Ich hab richtig Gas gegeben, 1983 hab ich das Studium begonnen, 1986 war ich fertig.“  Es folgte das obligatorische Gerichtsjahr, Anfang 1989 wurde Wlasak als Richteramtsanwärter am Oberlandesgericht Graz übernommen.
 
Macht Ihnen Ihr Beruf Freude, fragen wir Richter Wlasak. Der zögert kurz und sagt dann: „Ich liebe meinen Beruf, wirkliche Freude kann er aber nicht wirklich bereiten. Aber das ist eben mein Job. Ich bekomme keinen Akt von der Staatsanwaltschaft um den Herrn XY zu belobigen, weil er seit zwölf Jahren nichts angestellt hat.“
 
Die Entscheidung steht zwischen Interessenkonflikten der Verfahrensparteien und bedingt die oft mühsame Suche nach einem Ausgleich zwischen Recht und Gerechtigkeit. „Recht wird nie Gerechtigkeit schaffen, das ist die Lebenslüge der Juristen, die glauben, dass sie das alles regeln können. Nein Blödsinn! Es ist kein Urteil ein gerechter Ausgleich für das, was passiert ist.“ Man bekomme zum Beispiel 10.000 Euro Schadenersatz, weil man vergewaltigt worden sei. “Ja, großartig“, ärgert sich Wlasak. Oder der oberste Gerichtshof bestimme, jemand, der im Koma liege könne keine Schmerzen haben und daher auch kein Schmerzensgeld bekommen.
 
Strafrichter zu sein, sei aber dennoch eine Art Privileg, meinen wir. „Das glauben`S aber wohl selber nicht“, kommt Wlasaks Replik wie aus der Pistole geschossen. „Als Strafrichter ist man ja extrem beliebt (sarkastisch). Andererseits ist es eigentlich schon ein Pseudonym-Traumjob, weil du den Leuten den Spiegel vorhältst, und die Fehler dann ins Urteil schreibst, womit man sich naturgemäß nicht viele Freunde schafft.“
 
Vor dem Gesetz sind alle gleich!
 
Von reumütig bis provokant reicht das Verhalten der Angeklagten in drei Verhandlungen, die Richter Helmut Wlasak hintereinander führt. Zur Last gelegt werden den Angeklagten Delikte von falscher Zeugenaussage bis Betrug. Ein ganz normaler Arbeitstag am Landesgericht für Strafsachen in Graz.
 
Bestellung aus dem Häfen
Zwei Justizwachebeamte führen den nächsten Angeklagten direkt aus der Justizanstalt Karlau vor. Die war auch der Tatort: Aus dem Häfen heraus bestellte der 35-Jährige von der Kaffeemaschine über einen Staubsauger bis zur Dunstabzugshaube alle möglichen Geräte. Bezahlt hat er nicht, die Lieferanten blieben auf Rechnungen in Höhe von mehr als 25.000 Euro sitzen.
Die lässige Sitzhaltung mit dem Kopf auf den Händen aufgestützt tragen dem Angeklagten bei Helmut Wlasak keine Pluspunkte ein. „Sind Sie schon so müde?“, fragt er. „Net wirklich“, gibt der Angeklagte zurück. Einkommen hat er derzeit klarerweise keines, deshalb habe er auch alle Waren zurückgeschickt. Einen Teil, so seine Verant- wortung, habe sich aber offenbar die Polizei behalten. Außerdem habe seine Familie einen Teil der Rechnungen von 11.000 Euro bezahlt. Und: „Tut mir leid, aber ich habe gedacht, das zahlt meine Ex.“ Wlasak kontert. „Die hat ja geglaubt, Sie werden sie heiraten.“ Darauf der Angeklagte patzig. „Nein, das habe ich nie gesagt. Ich habe ja noch eine zweite Frau. Jedenfalls bin ich nicht schuldig!“
Wie man aus dem Gefängnis heraus überhaupt etwas bestellen kann, klärt sich auch auf. Offiziell geht das natürlich nicht, aber: „Im Häfen hat jeder ein Handy, fragen Sie die zwei Justizler da hinten“, erklärt der Angeklagte provokant.
Nach einem Geplänkel zwischen Angeklagtem und Staatsanwalt weist der Richter darauf hin, dass ein Geständnis strafmildernd wirken würde. „Wollen Sie mich bedrohen, Herr Richter? Das dürfen Sie nicht“, empört sich der Angeklagte. „Ich weiß, was ich darf, und ich drohe nicht, ich erkläre Ihnen nur die Gesetzeslage“, pariert Wlasak. Er spricht den Angeklagten auch auf seine letzte Verurteilung an, wegen des so genannten Neffentricks. Der Beschuldigte reagiert wütend und meint, dass habe nichts mit dem jetzigen Verfahren zu tun. „Doch, Sie sind Rückfalltäter“, beharrt der Richter.
„Was soll ich mit Ihnen machen mit Ihren 14 Vorstrafen? Warum schreiben Sie nicht an ihre heiße Liebe, sie soll alles bezahlen und vorallem bestellen? Wenn Sie kein Geld haben, dann können`S auch nichts bestellen! Das wissen Sie genau!“, seufzt der Richter. „Was wollens` von mir wissen?“ fragt der Angeklagte zurück. „Nichts mehr, ich weiß schon alles aus dem Akt, nach 41 Jahren im Beruf  lass ich mir  keine wertvolle Zeit stehlen.“
Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe von fünf Jahren. Der Angeklagte verlangt einen Freispruch. Wlasak bleibt in der Mitte. Zweieinhalb Jahre Haft. Der Angeklagte legt sofort Berufung ein, seine Mutter habe ja alles bezahlt. Auch die Staatsanwaltschaft legt Strafberufung ein. Ihr ist die Strafe zu gering ausgefallen.
 
Die Hoffnung stirbt zuletzt
140.000 Euro Schulden und Konkurs der Firma – das ist das Ergebnis einer kurzen Zeit als Selbstständiger. Vor Richter Wlasak hat den Angeklagten aber nicht die Insolvenz an sich gebracht, sondern die Vorwürfe des Betrugs und der Veruntreuung. Gläubiger wurden vom Angeklagten immer wieder vertröstet, er wandte die Loch-auf-Loch-zu-Methode an.
„Ihr Verteidiger ist Rechtsanwalt, kein Zauberer“, nimmt der Richter dem Angeklagten gleich zu Anfang der Verhandlung die Illusionen. Der ziemlich redselige Angeklagte räumt ein, sich bei sämtlichen Vorwürfen schuldig zu fühlen aber er könne ja noch zu Geld kommen, von dem einen oder anderen, mit dem er Geschäfte machte. Belegen kann er das nicht, weil immer alles nur mündlich vereinbart wurde. Auf jeden Fall werde er nicht mehr in der Branche, dem Kfz-Handel, tätig sein. „Es ist mir egal, was ich arbeiten muss, ich habe ja drei Kinder und meine Lebensgefährtin zu versorgen. Ich habe einmal beim Land Steiermark gejobbt, aber da werde ich wahrscheinlich nicht mehr Fuß fassen können“, befürchtet der Angeklagte. „Sie halten es wohl mit dem Prinzip: Die Hoffnung stirbt zuletzt“, bemerkt Richter Wlasak.
30 Monate setzt es als Strafe. 19 aus dem aktuellen Fall, 11 Monate aus alten Bewährungsstrafen. „Ich stehe auf runde Zahlen“, sagt der Richter, und „das ist ein Geschenk“. Dem schließt sich auch der Verteidiger an. Das Urteil ist rechtskräftig.
 
Ein Schrei nach Hilfe
Völlig apathisch ist der nächste Angeklagte, ein junger Mann, der aus der Haft vorgeführt wird. Seine Mutter sitzt im Zuhörerbereich, sie ruft noch vor Behandlungsbeginn. „Mein Sohn hat die Tat nur wegen seiner Schizophrenie begangen, glauben Sie mir, er ist schwer krank!“ Einen Stein hat er gegen einen Getränkeautomaten geworfen, sich dann eine Dose Cola herausgefischt. „Ich war so durstig und hab kein Wasser gefunden“, verteidigt er sich. Ob er wirklich schizophren ist, kann nicht festgestellt werden. Ein entsprechender Arztbrief ist angeblich nicht auffindbar, der Erwachsenenvertreter des  jungen Mannes ist nicht zur Verhandlung erschienen.
Dass es ihm nicht gut geht, ist dennoch offensichtlich. Er bewegt seine Hände wie in Zeitlupe zum Kopf und wieder runter, das macht er bei jeder Frage des Richters. Er zittert am ganzen Körper und antwortet auf fast jede Frage nur mit „richtig“. Wlasak bemüht sich einfühlsam, trotzdem die Hintergründe herauszufinden: „Nehmen Sie in der Justizanstalt Medikamente?“ Ja, regelmäßig, stellt sich heraus. Alkohol trinke er keinen. Morphium spritze er, aber woher er es hat, will er nicht sagen. Bei seiner Festnahme wurden bei ihm Substitol und Heroin gefunden, außerdem gebrauchte Spritzennadeln. Die Mutter bittet händeringend, ihrem Sohn zu helfen, der aber keine Hilfe annehmen will. Den Schaden am Getränkeautomaten –  945 Euro – will die Mutter gutmachen.
Selbst die Staatsanwältin plädiert auf verminderte Schuldfähigkeit. Sechs Monate unbedingt verhängt Richter Wlasak. Möglich wären bis zu drei Jahre gewesen. Verstanden scheint der mehrfach Vorbestrafte nicht zu haben, er fragt, ob er jetzt gehen könne. Das geht natürlich nicht, aber bei einem günstigen sozialen Umfeld, klärt ihn Wlasak auf, sei eine vorzeitige Entlassung möglich. „Also bin ich jetzt frei?“, so der Angeklagte.
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